Washingtoner Versuch einer monarchistischen Konterrevolution in Libyen

Tatsächlich gibt es bisher in keinem Medium Berichte über demokratische Forderungen bei den Aufständen in Libyen - im Unterschied zu Tunesien und Ägypten. Dass der facebook-Aufruf zum "Tag des Zorns" mit der Flagge des "Königreichs Libyen" des von den Briten eingesetzten und 1969 von Gaddafi gestürzten Monarchen geschmückt ist und sie von den Aufständischen auch geschwenkt wird, zeigt schon in welche Richtung die „Revolution“ gehen könnte. Im Gegensatz zu Ägypten hat sich ja die US-Regierung bei Libyen sofort auf die Seite der Aufständischen gestellt und Obama fordert ultimativ das Ende der Gewalt. Es ist damit zu rechen, dass die USA schneller militärisch eingreifen als die EU, wie schon bei Jugoslawien...  Und dann von Libyen aus Nordafrika bearbeiten. Hier der Artikel.

Kommentare (0)
Keine Kommentare gefunden!