Der wertebasierte Westen im Kriegsfieber! Deutsche Massenmedien machen aus einer weissrussischen Drohnen-Mücke einen echt russischen Kriegs-Elefanten! Echt Ääh?
Die Berichterstattung über den Krieg zwischen dem westlichen NATO - Bündnis und der russischen Föderation in den deutschen Staatsmedien nimmt immer häufiger völlig hysterische und durchgeknallte Formen an. Ein aktuelles Beispiel dafür sind die sog. "Berichte" der deutschen Massenmedien über die weissrussischen Drohnen, die auf polnischen Staatgebiet gelandet waren. Hier im nachfolgenden eine chronologische Zusammenstellung der Drohnen- Ereignisse an der polnischen und belarussischen "Front" aus Sicht beider (der westlichen UND der russischen) Seite.
Weißrussischer Generalstabschef: Drohnen in Polen wegen Störsender "verlaufen"
vom 10. Sep. 2025, 12:29 Uhr
Das weißrussische Verteidigungsministerium gibt an, die polnische Seite vor Verletzung der polnischen Grenze durch Drohnen gewarnt zu haben. Die Drohnen sollen mittels elektronischer Kampfführung vom Kurs abgekommen sein.
Nach eigenen Angaben hat Polen russische Drohnen über seinem Staatsgebiet abgeschossen, die aus der benachbarten Ukraine eingedrungen waren. "Bei dem heutigen Angriff der Russischen Föderation auf Ziele in der Ukraine wurde unser Luftraum wiederholt von Drohnen verletzt", teilte das polnische Militärkommando mit.
Die Armee sprach von mehr als einem Dutzend Drohnen. Einige seien abgeschossen worden. Es seien Waffen eingesetzt worden, um die Drohnen zu neutralisieren, schrieb Polens Regierungschef Donald Tusk auf X. Derzeit werde nach den abgeschossenen Drohnen gesucht.
Die im Luftraum über Polen abgeschossenen Drohnen stammen nach Angaben der polnischen Regierung vermeintlich aus Russland, so Angaben von Regierungschef Donald Tusk. Es sei das erste Mal, "dass russische Drohnen über dem Territorium der Nato abgeschossen worden seien". Tusk nannte den Vorfall eine "Provokation großen Ausmaßes".
Laut der US-Luftfahrtbehörde FAA wurden vier Flughäfen vorübergehend geschlossen, darunter der Chopin-Flughafen in Warschau und der Flughafen Rzeszów-Jasionka. Letzterer ist ein wichtiges Drehkreuz für Waffenlieferungen an die Ukraine. Eine offizielle Bestätigung der Schließungen durch die polnischen Behörden liegt bisher nicht vor.
Der US-demokratische Senator Dick Durbin sagte, die "wiederholten Verletzungen des NATO-Luftraums durch russische Drohnen" seien ein Zeichen dafür, dass "Russland unsere Entschlossenheit zum Schutz Polens und der baltischen Staaten auf die Probe stellt".
Der republikanische Abgeordnete Joe Wilson, hochrangiges Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, schrieb in einem Beitrag auf X, Russland greife den "NATO-Verbündeten Polen" mit Drohnen an, was er als "Kriegsakt" bezeichnete. Wilson forderte US-Präsident Donald Trump auf, mit Sanktionen zu reagieren, "die die russische Kriegsmaschinerie bankrott machen werden".
Das russische Verteidigungsministerium reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters. US-Außenminister Marco Rubio sei informiert worden, sagte CNN-Reporterin Kaitlan Collins am Dienstag. Das Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Die NATO hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert.
Pistorius: Drohnen über Polen "wurden gezielt auf Kurs gebracht" – Russland widerspricht
10 Sep. 2025 17:04 Uhr
Nachdem russische Drohnen in den polnischen Luftraum eingedrungen waren und abgeschossen wurden, kam der Vorfall am Mittwoch im Bundestag zur Sprache. Laut dem weißrussischen Verteidigungsministerium sollen die Drohnen durch elektronische Störsignale vom Kurs abgekommen sein. Die polnische Seite sei vor der Verletzung ihrer Grenze durch die Drohnen gewarnt worden.
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte hingegen, dass es sich dabei um Absicht gehandelt habe, und sprach von einer groß angelegten Provokation.
"Es gibt definitiv keine Anlässe zu vermuten, dass es sich hier um eine Kurskorrektur, einen Fehler oder dergleichen handelt. Diese Drohnen sind ganz offenkundig gezielt auf diesen Kurs gebracht worden", so Pistorius. Das russische Verteidigungsministerium gibt an, Rüstungsunternehmen im Westen der Ukraine angegriffen zu haben. Es habe keine Absicht gegeben, polnisches Territorium zu verletzen.
https://freedert.online/kurzclips/video/255671-pistorius-drohnen-ueber-polen-wurden/
Eskalation in Polens Luftraum
Merz schlägt wegen Putin-Drohnen Alarm: "Gefährdung des Friedens in ganz Europa"
Aktualisiert am 10.09.2025, 21:22 Uhr
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht davon aus, dass die Verletzung des polnischen Nato-Luftraums durch russische Drohnen kein Versehen war. Er teile die Einschätzung des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk, "dass die Behauptung der russischen Regierung, dies sei sozusagen ein Zufall oder ein Versehen gewesen, nicht glaubhaft ist", sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem EU-Ratspräsidenten Antonio Costa in Berlin. Er sehe in dem Vorfall wie Tusk auch "eine ganz ernsthafte Gefährdung des Friedens in ganz Europa"….
"Nah an einem offenen Konflikt" – Polen beantragt NATO-Konsultationen
10 Sep. 2025 22:42 Uhr
Polen hat am Mittwoch formell Konsultationen nach Artikel 4 des Nordatlantikvertrags beantragt. Anlass dafür sind Luftraumverletzungen durch mutmaßlich russische Drohnen in vergangener Nacht, von denen nach Angaben des Operativen Kommandos der polnischen Streitkräfte mindestens 19 registriert und einige abgeschossen oder elektronisch neutralisiert wurden. Hier die Rede Donald Tusks, Ministerpräsident der Republik Polen: https://freedert.online/kurzclips/video/255677-nah-an-offenen-konflikt-polen/
Artikel 4 verpflichtet die NATO-Mitgliedstaaten zu Konsultationen, wenn ein Mitglied seine territoriale Integrität oder Sicherheit bedroht sieht, ohne automatisch den Verteidigungsfall nach Artikel 5 auszulösen. Tusk sagte vor dem Sejm, Polen stehe "so nah an einem offenen Konflikt wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht". Polnische Medien sprechen von einem historischen Ernstfall für das Bündnis.
Das weißrussische Verteidigungsministerium gibt an, die polnische Seite vor Verletzung der polnischen Grenze durch Drohnen gewarnt zu haben. Die Drohnen sollen mittels elektronischer Kampfführung vom Kurs abgekommen sein. Das russische Verteidigungsministerium erklärt, dass keine Ziele in Polen anvisiert wurden.
Peskow zu Verletzung von Polens Luftraum: "Anschuldigungen ohne Beweise"
11 Sep. 2025 13:30 Uhr
https://freedert.online/kurzclips/video/255733-peskow-zu-verletzung-von-polens/
Die NATO hat das Eindringen von mutmaßlich russischen Drohnen in den polnischen Luftraum als "gezielte Provokation" bezeichnet. Es wurden keine direkten Beweise vorgelegt, doch Polen berief sich auf Artikel 4 des NATO-Vertrags und forderte Konsultationen mit den Verbündeten.
Das russische Verteidigungsministerium teilte wiederum mit, dass keine Ziele in Polen anvisiert worden seien.
Präsidenten-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass die EU und die NATO Russland täglich der Provokationen beschuldigten, "ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, irgendwelche Beweise dafür vorzubringen".
Polen hat bereits mehrmals ähnliche Erklärungen abgegeben. So wurden beispielsweise Ende 2022 zwei Bauern durch auf polnischem Gebiet eingeschlagene Munition getötet. Zunächst behaupteten die Behörden, es habe sich um russische Waffen gehandelt, doch dann räumte der damalige Präsident Andrzej Duda ein, dass sie höchstwahrscheinlich Kiew gehörten.
Russischer "Drohnenangriff" auf Polen – Moskau wirft NATO-Land "Mythenbildung" vor
10 Sep. 2025, 22:03 Uhr
Während polnische Behörden keine Sprengstoffe in den auf polnischem Boden abgestürzten Drohnen finden, meldet sich das russische Außenministerium zu Wort. Es kritisiert, dass die polnische Seite über den Vorfall "Mythen" verbreitet habe. Nach dem Verteidigungsministerium nahm nun auch das russische Außenministerium zu dem Vorfall der angeblichen Verletzung des polnischen Luftraumes durch russische Drohnen Stellung. Es wies auf eine Erklärung des Verteidigungsministeriums hin, wonach auf dem Gebiet der Republik Polen keine Ziele angegriffen werden sollten. Weiter wurde betont, dass die Reichweite der unbemannten Fluggeräte, die laut Warschau in den polnischen Luftraum eingedrungen sein sollen, 700 Kilometer nicht überschreitet. Das Außenministerium stellte daher klar:
"Diese konkreten Fakten widerlegen vollständig die Mythen, die erneut von Polen verbreitet werden, um die Ukraine-Krise weiter zu eskalieren".
Bestätigt sieht sich auch das russische Außenministerium durch den NATO-Generalsekretär Mark Rutte. In seiner Stellungnahme zu den Ergebnissen der auf Antrag Polens abgehaltenen Sitzung des NATO-Rates gemäß Artikel 4 des Nordatlantikvertrags könne er die Frage nach dem Vorliegen von "Beweisen" nicht beantworten. Zudem wies er darauf hin, dass "die Untersuchung des Vorfalls noch andauert".
Trotz der "offensichtlichen Unhaltbarkeit der aus Warschau kommenden Unterstellungen" teilte neben dem Verteidigungsministerium auch das russische Außenministerium mit, dass es bereit sei, sich an den Konsultationen zu diesem Thema mit der polnischen Seite zu beteiligen.
UN-Sicherheitsrat einberufen: Wegen Drohnenvorfall in Polen
11 Sep. 2025 16:36 Uhr
https://freedert.online/europa/255746-un-sicherheitsrat-wegen-drohnenvorfall-in/
Polen beruft nach dem angeblichen Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum den UN-Sicherheitsrat ein. An der polnisch-ukrainischen Grenze werden bis 9. Dezember Flugverkehrsbeschränkungen verhängt. Donald Tusk erklärt, Polen werde alles tun, damit die NATO-Verbündeten ihre Pflicht erfüllen. Am Mittwoch wurde Polen von NATO-Verbündeten beim Abschuss von angeblich russischen Drohnen im polnischen Luftraum unterstützt. Dies sei das erste Mal, dass ein NATO-Mitglied während "Russlands Krieg in der Ukraine" Schüsse abgegeben habe, hieß es in einem Reuters-Bericht am Donnerstag.
Russland erklärte, es habe nicht die Absicht gehabt, Ziele in Polen zu treffen, und werde sich nicht weiter zu dem Vorfall äußern. In diesem Zusammenhang habe ein hochrangiger NATO-Kommandeur mitgeteilt, es sei noch nicht bekannt, ob der Drohnenangriff absichtlich erfolgt sei.
Der Vorfall veranlasste einige westliche Staats- und Regierungschefs, neue Sanktionen gegen Moskau zu fordern. Außerdem stellten sie das russische Engagement für die Friedensbemühungen in der Ukraine infrage. Am Donnerstag kommentierte der polnischePräsident Karol Nawrocki vor Soldaten:
"Diese russische Provokation war, wie die Generäle und unsere Soldaten sehr wohl wissen, nichts anderes als ein Versuch, unsere Fähigkeiten, unsere Reaktionsfähigkeit (in Polen) zu testen. Es war ein Versuch und eine Provokation, damit wir reagieren, um den Mechanismus der NATO und unsere Reaktionsbereitschaft zu testen."
Das polnische Außenministerium kündigte ein Treffen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen an, welcher auf Antrag Warschaus zusammentreten werde. Ein Termin wurde nicht genannt. Zunächst habe sich die UNO nicht dazu geäußert. Doch Slowenien, Dänemark, Griechenland, Frankreich und Großbritannien hätten den Sicherheitsrat mittlerweile gebeten, am Freitag zusammenzukommen. Reuters zufolge hätten dies Diplomaten am Mittwoch mitgeteilt. Noch am Mittwoch erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, es bestehe "die größte Gefahr eines offenen Konflikts seit dem Zweiten Weltkrieg". Dann fügte er jedoch hinzu, er habe "keinen Grund zu der Annahme, dass wir kurz vor einem Krieg stehen."
Hier die Rede des polnischen Präsidenten Tusk: https://freedert.online/kurzclips/video/255677-nah-an-offenen-konflikt-polen/
Tusk bezeichnete den Vorfall als "groß angelegte Provokation" und sagte, er habe Artikel 4 des NATO-Vertrags aktiviert. Demnach könnten NATO-Bündnismitglieder Konsultationen mit ihren Verbündeten verlangen. Der polnische Präsident Karol Nawrocki habe am Mittwoch auch mit US-Präsident Donald Trump gesprochen. Laut Reuters hätten die beiden Präsidenten Trump und Nawrocki "ihre Einigkeit" bekundet.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs versuchten, Trump davon zu überzeugen, sich ihnen bei der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland und der Verstärkung der Unterstützung für Kiew anzuschließen. Sie erklärten, der Vorfall rechtfertige eine gemeinsame Reaktion.
Die polnischen Luftverkehrsbehörden teilten am Mittwoch mit, ab Mittwoch 22 Uhr bis zum 9. Dezember werde Polen entlang der Grenzen zur Ukraine und zu Weißrussland Flugverkehrsbeschränkungen verhängen. Im Rahmen dieser Beschränkungen darf die allgemeine Luftfahrt – hauptsächlich kleine und Freizeitflugzeuge sowie Hubschrauber – tagsüber fliegen, sofern sie über Funk und Transponder verfügt, nachts jedoch nicht.
Flüge seien nur bis zu einer Höhe von etwa 3 km über dem Boden erlaubt, hieß es. Zivile unbemannte Flugzeuge wie Drohnen seien verboten. Nur Militärflüge und identifizierbare zivile Flugzeuge, die einem Flugplan folgen, sind demnach erlaubt. Im Anschluss an seinen Besuch auf einer Militärbasis wollte Nawrocki auch den polnischen Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Dieser berät ihn in Fragen der nationalen Sicherheitsbedrohung. Vor Piloten auf einem Luftwaffenstützpunkt gab Tusk seinerseits bekannt:
"Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass die Bündnisverpflichtungen, die aus unserer Sicht heute so wichtig sind, von unseren Verbündeten erfüllt werden. Damit wir als Land und Sie als polnische Piloten niemals allein sind, weder in Friedens- noch in Kriegszeiten."
Polen schließt Grenze zu Weißrussland – Moskau warnt vor Eskalation
11 Sep. 2025 19:44 Uhr
Polen riegelt seine Grenze zum östlichen Nachbarn Weißrussland ab. An den verbliebenen Grenzübergängen stauen sich mehr als tausend Fahrzeuge. Moskau kritisiert die Maßnahme als sicheren Weg in die Eskalation in diesem Teil Europas.
Und hier eine zusammenfassende "Berichterstattung" über die Drohnen-Abstürze aus der Sicht westlicher (Deutschlandfunk generierter) Kriegspropaganda vom Mittag des 12. September 25:
