Der US-Imperialismus

in allen seinen Ausprägungen

von Helmut Scheben*

Die Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, verkündet eine radikale Kursänderung in der Aussenpolitik. Viele schöne, aber leider leere Worte …

Am 31. Oktober erklärte Tulsi Gabbard, Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste der USA, es sei nun Schluss mit einer Aussenpolitik, die Jahrzehnte lang darin bestanden habe, «Regime zu stürzen, anderen unser Regierungssystem aufzuzwingen und in Konflikten zu intervenieren, die wir kaum verstanden und die uns am Ende mehr Feinde als Verbündete einbrachten».1 

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Editorial der mexikanischen Tageszeitung «La Jornada»

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro rief gestern [14.11.2025] das US-amerikanische Volk dazu auf, die Kriegspläne des Trumpismus zurückzuweisen und eine führende Rolle dabei zu übernehmen. Er forderte dazu auf, «die wahnsinnige Hand dessen zu stoppen, der den Befehl zum Bombardieren, Töten und zum Führen eines Krieges in Südamerika und der Karibik gibt; stoppt den Krieg, nein zum Krieg!». Einen Tag zuvor hatte der Präsident bei einer Kundgebung zur Verteidigung der Souveränität Venezuelas seinen Amtskollegen Donald Trump aufgefordert, die Vereinigten Staaten nicht in einen «endlosen Krieg» zu führen, keine neuen ungerechten Konflikte zu beginnen, «kein Libyen mehr, kein Afghanistan mehr», in Anspielung auf zwei der Nationen, die in diesem Jahrhundert am stärksten vom US-Imperialismus zerstört wurden.

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