Der US-Imperialismus

in allen seinen Ausprägungen

Eine Einführung in den stillen Staatsstreich 

Von Nela Bonilla

aus: Free21-Magazin Nr.2026/01 vom 25.02.2026

Eine neue Logik der Macht – „sicherheitsbasiert“, und ohne die Tendenz zur Veränderung bestehender sozialer Strukturen - die entstanden ist aus einer 500 Jahre alten Gewohnheit  der "herrschenden Klasse" zur Unterwerfung und Spaltung der unterschiedlichen menschlichen Gesellschaften  – verändert heute die Politik und plant unsere Welt neu. 

Einführung: Das Ende der Politik

Wir müssen uns einer grundlegenden Veränderung in der Natur der westlichen Regierungsführung bewusst werden. Die Vorrangstellung der Politikplanung, einschließlich der Ausweitung von Sanktionsregimen, hat sich vom politischen Bereich (dem der gewählten Politiker) in den Bereich dessen verschoben, was wir als Sicherheitskratie ( von kratos = griech. Stärke, Herrschaft ) bezeichnen könnten.

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Nicht nur seit Corona, fortgesetzt seit dem Ukrainekrieg wird nun auch im Zusammenhang des US-Israelischen Krieges gegen den Iran von den westlichen Massenmedie NICHT mehr korrekt berichtet.

Die westlichen Massenmedien (ARD, ZDF, DLF, Spiegel) veschweigen nicht nur wichtige Ereignisse, sondern stellen die Nachrichten mehr und mehr so dar, wie es für das verbrecherische US-Israelischen Establishment und der sich ihr unterwerfenden, deutschen Regierung in den Kram passt. Die Wirklichkeit tritt dabei mehr und mehr in den Hintergrund und die Zusammenhänge werden von dem Zuschauer nicht mehr verstanden.

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Donald Trump nennt die NATO einen „Paper Tiger" — und droht mit dem Austritt. Gleichzeitig kann er ohne Erdogan nicht. Der türkische Präsident wird im Juli NATO-Gastgeber in Ankara, vermittelt zwischen Washington und Teheran — und hat Netanyahu vor einem türkischen Gericht angeklagt. Trump sitzt zwischen zwei Partnern, die sich gegenseitig bekämpfen. Und Washington schweigt. Fakten zuerst. Analyse danach. Das ist Frum Report DE.

https://www.youtube.com/watch?v=pBFfANavDwU

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Ein Standpunkt von Alberto Zanardi.

Was ist los mit den USA?

Eigentlich nichts. Sie verhalten sich exakt so, wie sich Imperien immer verhalten, wenn ihr Zenit überschritten ist und der Abstieg nicht mehr aufzuhalten ist. Nicht moralisch entgleist, sondern machtlogisch konsequent. Sie pfeifen auf Regeln, weil Regeln nur für Aufsteiger nützlich sind. Imperien im Niedergang haben keine Geduld mehr für Maskerade. Sie schalten um auf Faustrecht.

Am 11. Januar 2026 postete US-Präsident Donald Trump auf seinem Netzwerk Truth Social ein Bild im Stile eines Wikipedia-Eintrags, in dem er sich selbst als „amtierenden Präsidenten von Venezuela“ bezeichnete, und erklärte in diesem Kontext, die USA würden Venezuela vorübergehend führen und venezolanisches Öl kontrollieren und auf den Weltmarkt verkaufen. Offizielle Anerkennung oder institutionelle Legitimation besteht dafür nicht. (1)

Ein Imperium lebt nicht nur von Verträgen, nicht von Moral, nicht von Werten. Es lebt vor allem vom Mythos der eigenen Unbesiegbarkeit. Es lebt vom Schutz der eroberten Gebiete, indem es die Eroberten aktiv in die Vert eidigung der Beute miteinbezieht. Es lässt die Unterdrückten glauben, Teil von etwas…

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Brüssel macht aus jedem Vogelschatten (Drohnenabsürze in Polen Oktober 25) einen Drachen (der böse Putin), aus jedem Routineflug (Kaliningrad einen Angriff auf den Westen und ist so simpel wie durchschaubar. Man bläst einen Zwischenfall auf, stilisiert ihn zur Provokation, ruft nach Konsultationen gemäkß Artike 4 des Ntovertrages, erklärt die Bedrohungslage für dramatisch und fordert (wie sollte es auch anders sein?) mehr Geld, mehr Waffen und mehr Präsenz der Alianz in der Region und genau das geschah auch diesmal. Estland bentragte Sofortkonsultationen nach Artikel 4 so als sei die Souveränität des Landes bedroht gewesen. Und NATO Generalsekräter Mark Rutte beeilte sich die Reaktionen des Bündnisses schnell und entschlossen zu loben während die Bevölkerung in Tallin mit Schadensmeldungen überflutet wurde, damit niemand auch nur eine Sekunde daran zweifelt, dass Russland jederzeit angreifen könnte. Und genau diese Inszenierung reiht sich nahtlos in die Strategie der letzten Jahre ein. Also quasi seit 2022. Es geht um die Umleitung der Geldströme in die Kriegsmaschinerie. Es geht um die Vorbereitung auf Entbehrungen für das Volk, so jagt eine künstlich inszenierte Kriese die…

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von Giuseppe Gagliano*

Trump sagte es, ohne zu zögern, mit der Lässigkeit, mit der man das Ergebnis eines Golfspiels verkündet: «Maduro wurde gefasst.» Nicht verhaftet, nicht abgesetzt, nicht besiegt. Gefasst. Ein Begriff aus der Welt der Kopfgeldjäger, nicht des Völkerrechts. Und bereits ausser Landes gebracht wie ein sperriges Paket. Mit einem Schlag wird Venezuela vom souveränen Staat zum kriminellen Schauplatz und sein Präsident vom Regierungschef zum internationalen Häftling. Alles ohne Kriegserklärung, ohne Abstimmung im Kongress, ohne eine öffentliche Debatte, die diesen Namen verdient.

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von Živadin Jovanović, 4. Januar 2026

Venezuela ist Opfer einer arroganten militärischen Aggression der USA, die gegen die Charta der Vereinten Nationen und die Grundprinzipien des Völkerrechts verstösst. Diese Aggression sollte als inakzeptabler Akt, als Demonstration der Politik der Gewalt und als äusserst gefährlicher Präzedenzfall verurteilt werden. Es ist die Öffnung der Büchse der Pandora, was zu globaler Unordnung und Chaos führen könnte.

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